Institut für Bienenkunde

Oberursel, Taunus

Honigbienen können ein hölzernes Wabenrähmchen zu einer Bienenwabe ausbauen. Diese Fähigkeit ist ein zentraler Grundbestandteil innerhalb der modernen Bienenbeute und der heutigen Imkerei. Der „Frame“ oder „Rahmen“ versinnbildlicht somit eine der ältesten konstruktiven Fähigkeiten der Bienenvölker „zu bauen“. Der Neubau des Instituts für Bienenkunde in Oberursel bildet somit den baulichen, intellektuellen und ablesbaren „Rahmen“ für die Bienenforschung der Zukunft.

 

Der geplante Neubau für das Institut für Bienenkunde wird als zweigeschossiger quadratischer Baukörper an die Südseite des Grundstücks gerückt und nimmt die Flucht der (geplanten) Erschließung der Ebertstraße auf. Der Haupteingang mit seiner einladenden „öffentlichen“ Vorplatzsituation orientiert sich zur Ebertstraße. Der nördliche „dienende“ Grundstücksbereich wird als verkehrliche Versorgungsfläche mit Wendebereich, Anlieferung, Stellplätzen für Besucher und Mitarbeiter sowie als Fahrradstellfläche entwickelt.